Mit dem Bolognaprozess wurden in Deutschland die internationalen Bachelor- und Masterabschlüsse für Akademiker eingeführt. Doch brachten Sie alles andere als Begeisterung mit – stattdessen stieß die Reform auf Widerstand und schlechte Kritiken. Im Vergleich zum Diplom oder Magister haben laut vielen Experten die Studienbedingungen in Deutschland stark nachgelassen. Dies sei weder für die Studenten noch für das spätere Arbeitsleben der Akademiker produktiv.
Besonders im sogenannten Bachelor of Engineering hat die Qualität der Absolventen extrem nachgelassen. Studenten, die sich nur von Prüfung zu Prüfung hangeln und den Stoff nur für diese Examen pauken haben im späteren Praxisbetrieb arge Schwierigkeiten. Denn bei einem plötzlichen Problem können die frischen Ingenieure nicht sofort den Papula auspacken um eine grobe Rechnung aufzustellen. Zwar gibt es in der Praxis viele hilfreiche Computerprogramme, doch können diese nicht ausnahmslos in jeder Situation verwendet werden.
Aus diesem Grund plädieren viele Experten für eine erneute Reform in Richtung der alten Studienabschlüsse. Auch wenn das für die Globalisierung einen Rückschritt bedeutet, dürfte so zumindest die Zukunft der deutschen Wirtschaft gerettet sein. Denn mit einem Haufen nicht richtig ausgebildeter Studenten kann man in der Praxis nur selten etwas anfangen. Aus diesem Grund greifen viele Arbeitgeber auch gerne noch auf Studenten der alten Abschlüsse zurück. Ein Fakt, der zum Überlegen anregen sollte.
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